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Zähneputzen allein ist nicht genug, um die Zahngesundheit aufrecht zu erhalten. Nahrungsmittel, Mundflora, Zahnpflege und Zahngesundheit stehen in einer Wechselwirkung zueinander. Das Wissen um diese Zusammenhänge verschont Sie vor unliebsamen Überraschungen in Bezug auf Ihre Zähne.

Wir haben 10 einfache Tipps für Sie!

1. Ölziehen: Ein gutes Mittel gegen Plaque?

Für das ayurvedische Ölziehen eignen sich kalt gepresstes Sesam- oder Sonnenblumenöl sowie natives Kokosöl, jeweils in Bio-Qualität, besonders. Vor dem Zähneputzen zieht man einen Esslöffel voll Öl für ca. 20 Minuten „geräuschvoll“ durch die Zähne.

Danach werden die Zähne mit Zahnpasta geputzt. Dieser Vorgang entfernt viele Keime und Schadstoffe und massiert das Zahnfleisch. Der Nebeneffekt: Die Zähne werden davon schön weiß!

Für Ungeduldige: Zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Teelöffel Salz in einer Tasse lauwarmem Wasser wird nach dem Zähneputzen als antibakterielle Mundspülung angewandt.

2. Zuckerfrei = sorgenfrei? Die Rechnung ohne Sorbit gemacht!

Kaugummi regt den Speichelfluss und damit die Selbstreinigung der Zähne an. Heißt das, dass das zuckerfreie Kaugummi damit zahnschonend ist?

Ja, aber das im Kaugummi enthaltene Sorbit kann bei übertriebenem Genuss zu Magen-Darmstörungen und unerwünschten Gewichtsabnahmen führen. Dazu reichen bereits 20 Gramm Sorbit täglich. Diese Menge reicht aus, um geringfügige Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Krämpfe zu verursachen. In einem zuckerfreien Kaugummi stecken bereits ca. 1,25 Gramm Sorbit.

3. Wann braucht man eine neue Zahnbürste?

Zu starkes Bürsten schadet dem Zahnschmelz genauso wie zu harte Borsten. Alle sechs bis acht Wochen sollte man eine neue Zahnbürste benutzen. Aber auch nach einer schweren Erkältung oder nach Zahnfleischblutungen oder Herpes sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden. Die Erreger überleben zwischen den Borsten und können so eine erneute Ansteckungsgefahr sein.

4. Reicht die Zahnbürste für die Mundhygiene?

Das Zähneputzen haben wir alle in der Kindheit gelernt. Aber wie beim Erste-Hilfe-Kurs sollte man auch hierbei updaten und erweitern. Das Ziel ist es, Zähne und das Zahnfleisch möglichst effektiv zu reinigen. Dazu benötigt man außer der Zahnbürste auch

  • Zahnseide,
  • eine Interdentalbürste und
  • einen Zungenreiniger.

Damit lassen sich zusätzlich Bakterien und Keime im Schach halten. Außerdem kann eine gereinigte Zunge Speisen besser schmecken.

5. Wie stellt man Zahnpasta selbst her?

Wie individuell soll die Zahnpflege sein? Der DIY-Trend aus den 1970erJahren, Zahnpasta selbst herzustellen, findet immer noch bzw. wieder Anhänger. Denn die Chemie in der gekauften Zahnpasta ist schwer einzuordnen. Für alle, die es mal ausprobieren möchten, hier ein Rezept für eine DIY-Zahnpasta:

  • Bio-Kokosfett (ca. 5 Esslöffel)
  • Natron (ca. 3 Esslöffel)
  • Steviapulver, Pfefferminzöl, Myrrhe-Extrakt je nach Vorliebe
6. Welche Lebensmittel haben welche Folgen für die Zähne?

Positiv wirkende Lebensmittel:

  • Gut für die Zähne sind Vollkornprodukte oder Rohkost, da sie den Speichelfluss fördern.
  • Das in Milchprodukten wie Joghurt und Käse enthaltene Fett legt eine Schutzschicht um die Zähne, das dort enthaltene Kalzium wirkt remineralisierend.
  • Die Gerbstoffe in grünem oder schwarzem Tee hemmen das Wachstum kariesauslösender Bakterien.

Negativ wirkende Lebensmittel:

  • Schlecht ist die Kombination von süß und klebrig, z.B. bei Honig, da der Zucker viel Zeit hat, seine schädliche Wirkung voll zu entfalten. Gleiches gilt aber auch für Cornflakes.
  • Auch Saures wie z.B. Wein schadet der Mundflora und greift den Zahnschmelz an.
  • Gemüsearten wie Mangold und Rhabarber mit ihrer schädlichen Oxalsäure sollten mit kalziumhaltigen und somit neutralisierenden Milchprodukten kombiniert werden.
7. Zucker und Säure: Die Zähne sofort putzen oder warten?

Säure löst den Zahnschmelz an, daher sollte man nach dem Genuss von säurehaltigen Früchten oder Fruchtsaft 30 Minuten mit dem Zähneputzen warten, um nicht den angelösten Schmelz „wegzuputzen“. Gleichzeitig enthalten diese Lebensmittel Zucker, den man eigentlich schnell durch Putzen entfernen sollte – zumal Zucker den angelösten Schmelz leichter angreifen kann.

Lösung: Vorab nur mit Wasser spülen. Süßes sollte man lieber „am Stück“ essen, statt in kleinen Dosen über den Tag verteilt. So kann man gezielt nach der Tafel Schokolade auch den Zucker „wegputzen“.

8. Wie verbindet man für Kinder die Zahnpflege mit Spaß?

Am wichtigsten initiierend: Die Eltern sind das Vorbild. Deshalb sollte man selbst so diszipliniert sein, wie man es von den Kindern erwartet. Ein paar kleine Hinweise, wie man für Kinder das Zähneputzen attraktiv gestaltet:

  • Kinderzahnbürste: Damit Zähneputzen Spaß macht, sollten sich Kinder Ihre Zahnbürste selbst aussuchen dürfen. Gefällt die Zahnbürste, ist die erste Hürde genommen.
  • Zähne personalisieren: Zähne kann man in kleinen Geschichten oder in Witzform als Freunde darstellen, die auch Namen haben können.
  • Geschichten erzählen: Geschichten können von der Wichtigkeit des Zähneputzens erzählen, oder sich dem Thema „Zahn und Gesundheit“ mit Handpuppen spielerisch nähern.
  • Zähneputzen auflockern: Das Zähneputzen beraubt man seiner Monotonie durch Musik und Singen oder mit kleinen Spielen oder Wettbewerben wie „Zähneputzen auf Zeit“.
9. Wie lindert man Zahnschmerzen?

Hausmittel ersetzen nicht den notwendigen Besuch beim Zahnarzt. Dennoch gibt es bewährte „Erste-Hilfe-Mittel“, die zuvor etwas Linderung bringen können. Gegen Zahnschmerzen hilft das Beißen auf eine Gewürznelkenblüte, ebenso die Spülung mit Salbei oder Alkohol. Dabei sollte der Alkohol fünf Minuten im Mund bleiben und nicht heruntergeschluckt werden. Die Gewürznelke wirkt ebenso wie Rosmarinblätter schmerzbetäubend, die anderen Mittel entzündungshemmend. Auch Teebaumöl- und Salzlösungen, Myrrhe und Zimtöl sind hilfreich. Kamillenblüten und gehackte Zwiebel in kleinen Säckchen wirken desinfizierend.

10. Wodurch werden Zähne weißer?

Schlecht für weiße Zähne sind alle verfärbenden Lebensmittel wie Rotwein, Kaffee, grüner Tee, Heidelbeeren, Kirschen und Sojasoße. Einer der stärksten Zahnverfärber ist das Rauchen. Sie alle hinterlassen Verfärbungen auf den Zähnen, die durch das Zähneputzen alleine meist nicht zu beseitigen sind. Auf natürliche Weise kann man diesen Verfärbungen mit einigen Tricks zuleibe rücken:

  • Mit Bananen- oder Orangenschalen über die Zähne reiben, 10 Minuten einwirken lassen, danach mit einer trockenen Zahnbürste leicht einmassieren und anschließend die Zähne putzen.
  • Vitamin C in Kohl und Erdbeeren zersetzen die Plaque, wobei das Kauen des Kohls zusätzlich reinigende Wirkung hat.
  • Eine „Zahnpasta“ aus einer Messerspitze Kurkuma und einem Teelöffel Kokosöl, die man fünf Minuten einwirken lässt und danach mit normaler Zahnpasta wegputzt.
  • Das bereits erwähnte Ölziehen mit Kokosöl macht die Zähne, regelmäßig angewendet, weißer.
  • Cheddar-Käse beeinflusst den Säuregehalt im Mund positiv und hinterlässt eine Schutzschicht, die Plaque verhindert.

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