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So manches Lieblingsstück begleitet seinen Besitzer durchs ganze Leben: Diese eine gemütliche Strickjacke, die Hose, die zu allem passt, oder das Kleid, für das es immer Komplimente gibt. Leider werden solche Lieblingsstücke immer seltener. Das hat nicht unbedingt etwas mit zu anspruchsvollen Geschmäckern zu tun, sondern damit, dass die wenigsten Kleidungsstücke noch so lange halten. Die Qualität nimmt rapide ab, sodass selbst bei guter Pflege Kleidung schnell abgetragen ist.

Wegwerfmode ist ein trauriger Trend

Das Stichwort lautet Fast Fashion. Gemeint ist ein unschöner Modetrend: Die großen Bekleidungshersteller bringen in immer kürzeren Abständen neue Kollektionen in die Geschäfte, teilweise bereits alle zwei Wochen. Entsprechend sind die Verkaufszahlen in die Höhe geschossen. Zwischen den Jahren 2000 und 2015 haben sich die Kleidungskäufe weltweit verdoppelt. Allerdings tragen wir viele dieser Stücke gar nicht mehr. Studien zeigen, dass ein Fünftel der Kleidungsstücke in Deutschland ihr Dasein ungetragen im Kleiderschrank fristen.

Interessanterweise kaufen wir zwar alle deutlich mehr Kleidung als noch vor wenigen Jahren, wir geben dafür aber kaum mehr Geld aus. Denn die großen Bekleidungsketten produzieren Hosen, Jacken, Pullis & Co. in Billiglohnländern unter sehr bedenklichen Bedingungen. So nutzt die Textindustrie über 70 verschiedene Chemikalien, die nicht nur umwelt- sondern auch gesundheitsschädlich sind.

Polyester verursacht Unmengen an Mikrofasern

Aber nicht nur das. Ein wesentlicher Faktor für das Preisniveau ist der Einsatz von Polyester. Die Kunstfaser ist schnell und billig in der Herstellung. Allein in 2016 wurden weltweit 21,3 Millionen Tonnen davon verwendet. Das Problem: In der Waschmaschine lösen sich kleinste Teilchen ab. Eine Waschladung alleine kann mehrere Hunderttausend Mikrofasern verursachen. Die künstlichen Mikrofasern gelangen über unser Abwasser in Flüsse und Meere und so auch in die Nahrungskette. Auf diese Weise werden sie zu einer enormen Belastung für Mensch und Umwelt.

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Alternativen zu Fast Fashion

Man muss nicht jeden Trend mitmachen – eine zeitlose Alltagsweisheit, die auch für Fast Fashion gilt. Es gibt mittlerweile viele Labels, die ihre Mode vollständig nachhaltig produzieren: von der Faser über die Arbeitsbedingungen bis hin zum Recycling. Leider sind diese Labels nicht leicht zu finden, weil viele von ihnen noch recht jung sind. Eine einfache Internetsuche führt aber zu einer Vielzahl an Listen, die eine erste Orientierung geben. Hilfreich sind außerdem Gütesiegel wie Fairtrade Cotton, GOTS, IVN BEST oder Grüner Knopf. Bei manchen dieser Siegel könnten Kriterien und Kontrollen sicherlich etwas strenger ausfallen, aber immerhin weisen sie in die richtige Richtung.

Dazu kann natürlich jeder durch das eigene Konsumverhalten etwas tun, um Natur und Umwelt zu entlasten: Lieber weniger Kleidung kaufen, dafür aber auf hochwertige Stücke aus natürlichen Fasern setzen. Wenn es doch Kleidung aus Kunstfaser sein muss, dann diese Stücke in einem speziellen Waschbeutel in die Maschine geben. Die schädlichen Mikrofasern bleiben im Beutel zu.

Tauschen oder mieten?

Um typische Aktionsware sollte man lieber einen Bogen machen. Günstige und modische Kleidung gibt es auch im Second Hand-Laden. Und – warum nicht mal wieder mit Freunden Kleidung tauschen? Zu Schulzeiten hat das doch auch großen Spaß gemacht. Die „Laufsteg-Variante“ davon ist Mietkleidung. Auf Plattformen wie UNOWN oder myonbelle beispielsweise leiht man im Rahmen eines Abos eine bestimmte Anzahl an Designerstücken. Die Kleidung kommt frisch gereinigt per Paket nach Hause – natürlich nur von nachhaltigen Labels. Das bringt frischen Wind in den Schrank, ohne die Umwelt zu belasten.

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