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Schritt für Schritt, Aufgabe für Aufgabe. Diese Arbeitsweise ist heutzutage eine Seltenheit. Alles muss schnell und effizient sein, und möglichst mehrere Dinge gleichzeitig erledigt werden. Dabei ist das sogenannte Multi-Tasking ein Mythos. Wissenschaftler sind sich weitestgehend einig, dass wir mehr Zeit benötigen, wenn wir versuchen parallel an zwei Aufgaben zu arbeiten. Wir sind schneller, wenn wir uns auf nur eine einzige Aufgabe konzentrieren und diese abschließen, bevor wir uns einer Neuen widmen.

Konzentration statt Prokrastination

Konzentration ist nicht nur eine Frage der Disziplin. Es fällt uns im Allgemeinen leichter, unsere Gedanken zu fokussieren, wenn uns eine Tätigkeit gefällt. Darum unterbrechen wir solche Aufgaben häufiger, die wir langweilig finden oder nicht mögen. „Prokrastination“ ist das Stichwort, also das eigentlich unnötige Aufschieben.    Abgesehen davon gibt es noch einige andere Konzentrations-Killer:

– Ablenkungen wie Lärm, Geräusche oder Gespräche
– Stress und Müdigkeit
– Hunger oder Durst
– Schmerzen oder Unwohlsein

Auch mentaler Druck oder generell psychische Belastungen senken unsere Konzentrationsfähigkeit merklich herab.

Störquellen abschalten

In der Ruhe liegt nicht nur die Kraft – sondern auch der Schlüssel zur Konzentration. Darum sollte man den Geräuschpegel im Raum zunächst so weit wie möglich herabsenken. Wer darauf nur wenig Einfluss hat, wie beispielsweise in einem Großraumbüro, sollte in gute Kopfhörer investieren. Musik kann übrigens auch die Konzentration steigern, allerdings nur klassische Musik. Die Wissenschaft spricht in diesem Zusammenhang vom „Mozart-Effekt“.

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Ein ruhiges Umfeld schaffen

Selbst wenn es in einem Raum absolut still ist, kann im Kopf immer noch der Gedankensturm toben. Dagegen ist jegliche Ruhe im Umfeld machtlos. Um die Konzentration zurückzuerobern, braucht man einen freien Kopf. Entspannungsübungen können helfen. Zentral ist dafür eine kontrollierte und gleichmäßige Atmung.

Nehmen Sie sich vor Beginn einer Aufgabe zwei Minuten Zeit, um Ihren Kopf freizubekommen. Schreiben Sie zunächst alle drängenden Gedanken und wichtigen, anstehenden Aufgaben auf einen Zettel. Lehnen Sie sich dann zurück, schließen Sie die Augen und atmen Sie tief ein und aus. Beginnen Sie danach direkt mit Ihrer geplanten Tätigkeit und achten Sie bewusst darauf, mit den Gedanken nicht wieder abzuschweifen.

Ordnung unterstützt die Konzentration

Es gibt Menschen, die brauchen das Chaos um sich herum. Die allermeisten Menschen sind jedoch deutlich konzentrierter, wenn um sie herum Ordnung herrscht. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, was genau „Ordnung“ ist. Wichtig ist, dass an einem Arbeitsplatz eine Struktur erkennbar ist. Dann heißt es: Bühne frei für die totale Konzentration – solange das Telefon nicht ständig klingelt und keine E-Mails eintrudeln. Glücklicherweise lässt sich beides für eine Weile in den Ruhe-Modus versetzen.

Konzentration steigern

Konzentration kann man trainieren

Konzentration ist auch Übungssache. Viele Menschen haben schlicht verlernt, sich zu konzentrieren, eben weil die ständigen Unterbrechungen zur Gewohnheit geworden sind. Mit gezielten Trainingseinheiten kann man die Konzentrationsfähigkeit langfristig steigern.  Eine gute Konzentrationsübung ist es beispielsweise, Videos auf dem Tablet oder Smartphone in doppelter Geschwindigkeit anzuschauen. Oder drehen Sie das Radio leiser und versuchen Sie trotzdem, alles genau zu verstehen. Wer lieber liest, zählt einen bestimmten Buchstaben mit. Nicht zuletzt ist auch die Ernährung wichtig: Obst und Getreide gelten als optimales Brain Food.

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