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Die Zivilisationskrankheiten sind aus unseren veränderten Lebensgewohnheiten entstanden. Dazu gehört, dass wir uns zu wenig bewegen oder industriell hergestellte Nahrungsmittel zu uns nehmen – um den Preis, dass solche Lebensmittel Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker enthalten. Allen voran sind das Salz und Zucker, die versteckt in fast allen stark verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind.

Was macht uns krank?

Nähert man sich den Themen „gesundes Leben“ und „Gesundheit“ an, kann man auch die gegenteilige Frage stellen: Was macht uns eigentlich, abgesehen von genetischen Dispositionen, krank? Einen eindeutigen Hinweis gibt die Statistik der häufigsten Todesursachen von 2014 laut Deutscher Ärztezeitung:

– Herz-/Kreislauferkrankungen: 338.056
– Krebs: 223.758
– Erkrankungen des Atmungssystems: 58.604
– Erkrankungen des Verdauungssystems: 38.537

Ernährung und die Lebensführung sind mit entscheidend für das Entstehen dieser Krankheiten.

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Übergewicht: Essen als Krankmacher

Auch Übergewicht als Volkskrankheit wird durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung verursacht. Die Folge davon: Das Risiko bei hohem Übergewicht an Diabetes zu erkranken erhöht sich um 1500 Prozent. Auch ein erhöhtes Krebsrisiko in Darm, Gebärmutter, Brust, Prostata und Galle kann die Folge sein. Die Leber oder das Gefäßsystem werden in Mitleidenschaft gezogen wie auch Schlaganfall, Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Gelenkprobleme auftreten können.

Frisch und vollwertig: Die richtige Ernährung

Betrachtet man den Körper rein funktional, erbringt er zahlreiche Einzelleistungen und benötigt dafür Energie. Bei einem Auto achtet man darauf, genau den passenden Kraftstoff zu tanken, damit der Motor nicht kaputt geht oder Markenöl zu verwenden. Beim Speiseöl allerdings legen viele die Messlatte niedriger an. Denn im Alltag spielt nicht immer eine Rolle, was gut und nahrhaft ist, sondern was gut schmeckt oder eine Wirkung auf die Psyche hat. Letzteres bezieht sich beispielsweise auf Alkohol, Zigaretten aber auch auf Süßigkeiten.  Die Rückbesinnung auf natürliche unverarbeitete Lebensmittel, die viele Nähr- und Vitalstoffe sowie Ballaststoffe enthalten, ist ein wichtiger Schritt. Generell gilt, dass die Dosis entscheidet, wie negativ etwas wirken kann. Auch zu einseitige Ernährung geht nach hinten los und führt zu Nährstoffmangel.

Kochen in Gesellschaft

Als Faustregel gilt:

  • Fleisch- und Wurstkonsum reduzieren (maximal zwei bis drei Portionen wöchentlich)
  • Gemüse, Obst (drei bis fünf Portionen täglich) und Fisch vor Fleisch
  • Wenn Fleisch, dann weniger rotes Fleisch und mehr Geflügel
  • Falls doch rotes Fleisch, dann eher Rind oder Wild als Schwein

Problemfall Fleisch

Die Ernährung in Deutschland ist fleischlastig. In der Nahrungskette von Pflanzen über Tiere bis hin zum Menschen reichern sich speziell im Fleisch Giftstoffe an. Auch enthält herkömmliches Fleisch von Nutztieren schädliche Stoffe wie

– Antibiotika,
– Wachstumsförderer,
– Antistressmittel sowie
– Hormone.

Zudem begünstigt zu viel rotes Fleisch oder Wurst von Rind, Wild und Schwein Krankheiten. Es erhöht den Cholesterinspiegel und durch die ungesättigte Arachidon-Fettsäure die Risiken für Arthritis und Rheuma. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung steigt. Speziell Schweinefleisch, das oft in Allerweltsprodukten wie Grillwürstchen oder Currywurst enthalten ist, ist zu meiden, weil Schweine Schadstoffe in ihrem Fettgewebe stark anreichern. Rinder- oder Schweine-Muskelfleisch enthält etwa 60 Milligramm Purine, die als Harnsäurevorprodukte Gicht erzeugen.

  • Nach Möglichkeit Biofleisch kaufen und seltener Fleisch essen.
  • Frische Ware kaufen, die möglichst unverarbeitet und unbehandelt sein sollte.
  • Salz und Zucker reduzieren.
  • Tiefgefrorenes als Alternative zu frischen Lebensmitteln, weil es ohne Haltbarmacher auskommen kann.
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Lob und Tadel des Erhitzens

Braten oder Kochen tötet Keime, andererseits werden durch starkes Erhitzen schädliche Amine gebildet. Auch werden dadurch die essenziellen Fettsäuren verändert – was das Krebsrisiko erhöht. Deshalb ist ein erhöhter Fleischverzehr mit Vorsicht zu betrachten.

Trinken: Der Körper im Fluss

Der Mensch besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser. Kein Wunder, dass wir da 1,5-2 Liter täglich zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen benötigen. Wasser kühlt über den Schweiß und reguliert so die Körpertemperatur. Auch Blut und Harn bestehen zu wesentlichen Teilen aus Wasser, das so den Transport verschiedener Stoffe durch den Körper gewährleistet. Das reicht bis in die Zelle, in der mithilfe von Wasser alle wesentlichen Stoffe aufgelöst werden. Zu wenig Wasser führt zu einer verminderten Fließfähigkeit des Blutes, wodurch die Haargefäße nicht mehr genügend durchblutet werden und die Versorgung des Körpers ins Stocken gerät. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird herabgesetzt, die Schleimhäute trocknen aus und der Verdauungsprozess wird erschwert. All dies erleichtert es Bakterien und Viren, den so beeinträchtigten Körper leichter zu schädigen.

Viel Wasser trinken

Bewegung: Regelmäßig und ausdauernd

Der Körper ist nicht nur dafür da in seinen Verdauungs- und Stoffwechselprozessen Nahrung in Energie umzuwandeln. Er hat einen Muskelapparat, der genutzt werden will. Bewegung hält fit, regt Herz und Kreislauf an und schmiert die Gelenke. Wer sich bewegt, bildet Muskelmasse, bei Inaktivität bildet sich die Muskelmasse zugunsten von Fettmasse zurück.

Aktivität gegen Passivität

Elemente der persönlichen Lebensführung, die negativ wirken, haben Gewöhnungscharakter und folgen mitunter einem Suchtverhalten. Das fängt bei Süßigkeiten an, geht über Fast Food und reicht bis zu Alkohol und Rauchen. Wer sportlich aktiv ist, setzt seiner Passivität etwas entgegen.
Genügend Schlaf stärkt die Regeneration und unterstützt die entgiftenden Prozesse im Körper.

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