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Nicht jedes Stimmungstief ist gleich eine Depression. Eine persönliche Krise kann durchaus zu starken negativen Gefühlen führen, ohne dass ein Behandlungsbedarf besteht. Trotzdem werden im allgemeinen Sprachgebrauch unangenehme Emotionen wie Niedergeschlagenheit und Traurigkeit schnell als Depression eingeordnet. Dabei ist es wichtig, genau abzugrenzen, ob die Erkrankung „Depression“ tatsächlich vorliegt.

Symptome einer ernsten Depression

Eine Depression unterscheidet sich von einem „normalen“ Stimmungstief vor allem dadurch, dass der Betroffene nicht in der Lage ist, sich aus eigenem Antrieb aus seiner bedrückenden seelischen Situation zu befreien. Depressionen halten länger an und verlaufen viel schwerer als normale Reaktionen auf negative Ereignisse. Gefühle der Niedergeschlagenheit und Traurigkeit, der Verlust von Interessen und Freude und länger anhaltende Antriebslosigkeit können Hinweise auf eine ernst zu nehmende depressive Erkrankung sein. Unabhängig von Alter und Geschlecht können Menschen jederzeit in eine Depression geraten.

Ausdruck einer Depression sind:

  • Schuldgefühle
  • vermindertes Selbstvertrauen
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust
  • Konzentrationsstörungen
  • Entscheidungsunfähigkeit

Wichtig: Wer aufgrund einer „einfachen“ Trauerreaktion in eine depressive Phase fällt, ist nicht unbedingt depressiv erkrankt, auch wenn sich die Symptome sehr ähneln.

Depression

Depression hat viele Gesichter

Eine Depression kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Dabei wird zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Form unterschieden. Auch der Verlauf kann variieren. Zwischen den sogenannten „depressiven Episoden“ können Monate aber auch Jahre liegen. Bei der Dysthemie sind die Betroffenen dauerhaft gedrückter Stimmung allerdings weniger schwer als bei einer depressiven Episode. Dagegen dauert die chronische Depression mindestens zwei Jahre an. Erlebt jemand eine depressive Episode, ist die Wahrscheinlichkeit der Wiedererkrankung innerhalb von wenigen Jahren relativ hoch. Die Behandlungsform und -dauer einer Depression ist abhängig davon, unter welcher Form der Depression der Patient leidet.

Behandlung einer Depression

Eine Depression ist in der Regel gut zu behandeln. Voraussetzung für den Erfolg ist, dass die Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert und therapiert wird. Es gibt im Prinzip zwei Therapierichtungen: die medikamentöse und die psychotherapeutische Behandlung.

Erster Ansprechpartner kann der Hausarzt sein. Eine ärztliche Diagnostik ist durchaus ein wichtiger erster Schritt, denn sie kann ausschließen, dass die Depression nur das Symptom einer anderen Erkrankung ist, zum Beispiel einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Es gibt auch viele andere Hilfsangebote via Chat oder E-Mail, allen voran die Beratungen der Telefonseelsorge. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, anonym und kostenfrei:

Telefon: 0800 / 11 10 111
Telefon: 0800 / 11 10 222

Die Nummer der muslimischen Telefonseelsorge lautet:
Telefon: 030 / 44 35 09 821

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