Zum Gewinnspiel »

Aphthen entstehen meist ganz plötzlich. Bemerkbar machen sie sich zunächst durch ein unangenehmes Gefühl an der Innenseite der Lippe oder der Wange. Sie können auch an der Unterseite der Zunge oder am Mundboden entstehen. In kürzester Zeit verursachen sie einen brennenden Schmerz, insbesondere beim Essen.

Frauen leiden häufiger unter Aphthen

Man erkennt eine Aphthe recht deutlich als ovale weiß-gelbliche Stelle im Mund, die von einem entzündlich geschwollenem roten Hof umgeben ist. Die Größe variiert: Manche sind eher klein und nicht größer als eine Linse. Andere werden recht groß und erreichen das Ausmaß eines Cent-Stücks. In der Regel tritt nur eine Aphthe auf, manche Menschen bekommen jedoch mehrere Aphthen parallel.

Aphthen sind recht weit verbreitet, wobei Frauen häufiger dazu neigen als Männer. Studien zeigen, dass sie in manchen Familien öfter auftreten als in anderen. Es ist also möglich, dass es eine genetische Veranlagung dafür gibt. Leider sind auch Kinder vor Aphthen nicht geschützt.

Warum entstehen Aphthen?

So ganz die Ursachen von Aphthen nicht geklärt. Mediziner vermuten allerdings Vireninfektionen als Auslöser. Patienten, die gerade eine Grippe oder Erkältung durchmachen, können beispielsweise zusätzlich von Aphthen geplagt werden.

Generell entstehen Aphthen häufiger bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Auch Schlafmangel oder Stress können Aphthen begünstigen, ebenso wie Mangelerscheinungen (z. B. Eisen, Folsäure, Vitamin B12). Eine kleine Verletzung im Mund, die beim Essen oder Zähneputzen leicht entstehen kann, ist oft der Anfang einer Aphthenbildung. Der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln wie Zitrusfrüchten, scharfen Gewürzen oder Alkohol sowie ungewaschenem Obst oder Rohkost kann ebenfalls ein Auslöser sein.

Infomappe anfordern

„Mit Arzt dauert es zwei Wochen – ohne Arzt 14 Tage“, so sagt man und das stimmt leider. Bei Aphthen kann man nur wenig tun, um die Abheilung zu beschleunigen. Sie sind zwar sehr unangenehm, aber nicht gefährlich. Den Betroffenen hilft das wenig, denn Aphthen können enorm schmerzhaft sein und das über Tage hinweg. Anbei ein paar Tipps, die Aphten etwas erträglicher machen: Essen Sie möglichst wenig säure- oder salzhaltige Lebensmittel sowie harte Speisen wie Zwieback, Knäckebrot und Kartoffelchips. Sie reizen die Entzündung und verstärken die Schmerzen.

Linderung versprechen einige Hausmittel und Tinkturen:

  • Gurgeln mit Salzwasser
  • Mundspülungen mit beruhigenden Kräutern wie Salbei, Kamille, Arnika oder Malve
  • Abtupfen mit Nelke, Minzöl, Aloe vera, Kamille oder Myrrhe.

Sie alle zielen allerdings lediglich darauf ab, die Schmerzen zu reduzieren. Abheilen muss die Aphthe von alleine. Auch zahlreiche Präparate aus der Apotheke versprechen, Schmerzen und Entzündung zu lindern. Daher werden in erster Linie Tinkturen und Salben mit betäubenden und desinfizierenden Substanzen angeboten. Seit einigen Jahren gibt es Lösungen, die Aphthen mit Schwefelsäure verätzen. Das ist beim Auftragen zwar kurzzeitig sehr schmerzhaft, danach ist der Schmerz jedoch meist vollständig vorüber und der Heilungsprozess spürbar verkürzt.

Ein Fall für den Arzt

Wenn Sie regelmäßig unter Aphthen leiden oder die Aphthen sehr groß werden oder mehrere Aphthen gleichzeitig auftreten, ist es ratsam, sich ärztlichen Rat zu holen. Aphthen können nämlich auch das Symptom einer ernsthaften Erkrankung wie einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung oder der seltenen Gefäßerkrankung Morbus Behçet sein. Manchmal kann auch eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) dahinter stecken. Ihr Arzt kann durch ein ausführliches Gespräch und durch entsprechende Untersuchungen herausfinden, ob bei Ihnen eine dieser Erkrankungen vorliegt.

Tipp: Schauen Sie doch auch einmal auf die Webseite der vivida bkk – dort finden Sie hilfreiche Services und Angebote.

Jetzt tolle Preise gewinnen

Preise

Jetzt einmalig registrieren und Gewinnchance auf den Monats- und Hauptpreis sichern!

Details zu den Gewinnen

Recent Posts

  • Ernährung ohne Zucker

    Ernährung ohne Zucker

    Zucker ist buchstäblich in aller Munde und versteckt in zahlreichen Lebensmitteln, von denen man das nicht angenommen hätte. Wie kann man den Zucker austricksen und welche Alternativen gibt es?

    Mehr lesen →

  • Sport im Frühling

    Sport im Frühling

    Mit dem Frühling kommt sie endlich wieder zurück: Die Lust auf den Sport. Bei milden Temperaturen und viel Licht macht es wieder Spaß, sich ins Getümmel zu stürzen und die verwinterten Glieder zu bewegen. Was aber ist zu beachten, wenn man zu lange still gesessen hat?

    Mehr lesen →

Geben Sie einen Suchbegriff ein und drücken Sie die Enter-Taste um die Suche zu starten.