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Die Kokosnuss: Robinsons Liebling

Die Kokosnuss ist zunächst einmal gar keine Nuss. Sie gehört zu den Steinfrüchten, wie beispielsweise Kirschen oder Aprikosen. Dank eines hohen Vitamin-, Fett- und Eiweißgehalts kann die Kokosnuss einen Menschen über Wochen ernähren, ohne dass Mangelerscheinungen auftreten. Obwohl die Kokosnuss zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln gehört, kommt sie in Deutschland nicht allzu häufig auf den Tisch. Das liegt auch daran, dass wir Kokosnüsse importieren müssen, denn sie wachsen vorwiegend in feuchtwarmen Tropenländern wie Indonesien, Brasilien oder Mexiko. Außerdem schreckt sicherlich die widerspenstige Schale den einen oder anderen ab.

Harte Schale, gesunder Kern

Dabei steckt viel Gutes in dem weichen Kern: Das Kokosnussfleisch und -öl wirken antibakteriell, fungizid und antiviral zugleich. Darüber hinaus enthält eine Kokosnuss besonders viel Laurinsäure. Diese wird im Körper zu Monolaurin umgewandelt. Studien zufolge schützt dieser Stoff das Herzkreislaufsystem und hilft, die Cholesterinwerte zu senken.

Besonders das Kokoswasser aus der jungen, noch grünen Kokosnuss ist sehr gesund. Es wird seit wenigen Jahren vorwiegend in Reformhäusern und Drogeriemärkten als Getränk angeboten und ist eine der besten Quellen für Elektrolyte. Damit ist Kokoswasser besonders gut bei Dehydrierung und Durchfall, aber auch ein perfektes Sportgetränk. Besser als jeder Iso-Drink!

Der Kokosnuss werden auch noch viele andere positive Wirkungen zugeschrieben:

Kokosnuss

Die antibakterielle Wirkung von Kokosöl unterstützt den natürlichen Heilungsprozess.

  • Verringerung des Risikos an Herzleiden zu erkranken
  • Verbesserte Verdauung
  • Hautverjüngung und Faltenverminderung
  • Verminderung von bakteriellen Infektionen
  • Verbesserung des allgemeinen Zustandes bei Demenz und Diabetes
  • Schutz vor Karies

Tipp: Tragen Sie Kokosöl auf Schnittwunden auf. Die antibakterielle Wirkung unterstützt den natürlichen Heilungsprozess.

Kokosnuss kulinarisch: Thai-Curry

Die Kokosnuss ist in der Küche aber nicht nur gesund, sondern vor allem vielseitig. Denn viele Gerichte und Zutaten schmecken mit der etwas exotischen Note der Kokosnuss noch einmal so gut. In der Thaiküche ist ein Curry ohne Kokosnussmilch undenkbar. Dafür brauchen Sie lediglich Currypaste (vorzugsweise die nicht ganz so scharfe rote Currypaste), um darin Gemüse wie Zucchini, Möhren, Paprika oder Champignons anzubraten. Das Gemüse mit einer Dose Kokosmilch und etwas Brühe aufgießen. Dann nur noch würzen und köcheln lassen. Dazu passen Reis und gebratene Garnelen.

Schnelle Rezeptideen mit Kokosnuss

Mit ein wenig Kokosnuss zaubern Sie auch ohne großen Aufwand Urlaubsfeeling in den Küchenalltag: 

  • Mixen Sie einen Esslöffel Fruchtfleisch mit frischen Beeren für einen sommerlichen Brotaufstrich
  • Streuen Sie Kokosflocken ins Müsli oder über einen Blechkuchen
  • Machen Sie Ihr Popcorn mit Kokosöl
  • Servieren Sie Milchkaffee zur Abwechslung mit Kokosmilch 

Einkaufstipp: Schütteln Sie die Kokosnuss vor dem Kauf und spitzen Sie die Ohren. Hören Sie ein Gluckern, dann enthält die Frucht noch viel Wasser. Wenn die Frucht kein Wasser mehr enthält, lassen Sie sie besser liegen.

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Kokosnuss schmeckt auch der Haut

Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen schmilzt Kokosöl nicht bei Zimmertemperatur, sondern bleibt fest. Erst wenn man es auf die Haut aufträgt, wird es flüssig und dringt in die Poren ein, ohne zu fetten. Der fruchtige Duft sorgt zusätzlich für Entspannung. Darum ist Kokosöl besonders gut für Massagen geeignet. Auch als Lippenpflege oder Ersatz für Hautcreme ist Kokosölsehr wirkungsvoll und angenehm auf der Haut. Durch die antibakterielle und fungizide Wirkung kann Kokosöl sogar bei Akne zu einer deutlichen Verbesserung führen.

Weitere Anwendungen für Kokosöl in der Pflege

  • Vor dem Waschen Kokosöl in spröde Haarspitzen einkneten
  • Kokosöl statt Rasiercreme an den Beinen verwenden
  • Auf die Haut aufgetragen schreckt Kokosöl Mücken ab
  • Augen-Make-Up mit Kokosöl entfernen
  • Kokosöl mit grobem Meersalz als Peelingcreme verwenden
  • Kokosöl blockt bis zu 20 Prozent der Sonneneinstrahlung und ist damit ein natürlicher Sonnenschutz

Aus den Kokosnussschalen lässt sich übrigens noch allerlei Hübsches basteln. Beispielsweise kann man die Schalen mit buntem Kerzenwachs füllen (Docht nicht vergessen!). Ein schöner Hingucker für den Balkontisch. Größere Hälften kann man zu Schalen umfunktionieren, indem man Füße aus Kork an die Nussschale klebt. Auch zur Bepflanzung sind Kokosnüsse geeignet. Allerdings sollte man vorher ein Loch hineinbohren, damit es nicht zu Staunässe kommt. Orchideen oder Kakteen kommen darin besonders gut zur Geltung.

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