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Alles begann am 10. Mai 2013. Der Konditor Dominique Ansel präsentierte eine kreisrunde Kalorienbombe namens Cronut, der anscheinend niemand widerstehen konnte. Schon morgens um sieben standen Menschen aus aller Welt vor der kleinen Bäckerei in Manhattan an, um sich einen der Kringel aus Blätterteig zu sichern. Spätestens um elf waren die 300 täglichen Cronuts bereits vergeben. Auf dem Schwarzmarkt sollen in der ersten Zeit bis zu 100 Dollar dafür gezahlt worden sein. In der Bäckerei kostet ein Cronut gerade einmal 5 Dollar!

Der Cronut läutet eine neue Kulinarik ein

Aber was ist so besonders an dem süßen Dessert? Cronuts sind – wie der Name schon sagt – ein Hybrid aus Donuts und Croissants. Man verwendet dafür Blätterteig, der aber ähnlich wie Donuts in Öl ausgebacken wird.

Ansel schwört dabei auf Traubenkernöl. Zum guten Schluss wird der Cronut noch in Zucker gerollt und mit einer Glasur überzogen. Der Clou ist jedoch, dass das Gebäck mit einer Creme gefüllt wird. Bis ein Cronut fertig in der Konditorei liegt, können bis zu drei Tage vergehen. Um die Rezeptur zu perfektionieren, hat Ansel ganze zwei Monate gebraucht und über zehn Rezepte ausprobiert.

Hybrid Food

Cronut

Hybrid-Food: Was steckt hinter dem Hype?

Bei Hybrid-Food handelt es sich also immer um eine Neuschöpfung, bei der zwei Gerichte vereint werden. Entstanden ist die Idee in den 1990er. Damals war die Fusion Kitchen – die Fusionsküche – schwer angesagt. Dabei kombinierte man vornehmlich Gutes aus der fernöstlichen und der westlichen Kochkunst. Heute wird einfach alles kombiniert, da war der Cronut lediglich der Anfang. In der Bäckerei findet man mittlerweile auch Cruffins, eine Mischung aus Croissant und Muffin, oder Bruffins, in dem Fall eine Kreuzung aus Brioche und Muffin. Den Cragel nicht zu vergessen, eine Kombination aus Croissant und – Sie ahnen es schon – Bagels.

Sushirrito®: TexMex goes Asia

Hybrid-Food gibt es allerdings nicht nur zum Frühstück. Der Koch Keizo Shimamoto schuf ein „Burgerbrötchen“ aus japanischen Ramen-Nudeln und erfand so den Ramen-Burger. Keizo wurde damit in New York und Los Angeles so berühmt, dass der Hype sogar sein Heimatland Japan erfasste. Ähnlich erfolgreich war Peter Yen mit seinem Suhirrito®. Er erkannte den Vorteil von Hybrid-Food allerdings schon viel früher: Den Sushirrito® ließ er sich schon 2008 als Marke eintragen. Unterstützt wurde er bei der Kreation von seinem Koch Ty Mahler. Der Sushirrito® ist die gesündere Alternative zum beliebten mexikanischen Kultgericht Burrito. Mexikanische Zutaten wie Hähnchen, Mais oder Bohnen werden zwischen Noriblättern und Sushireis eingewickelt.

Der Vorteil liegt auf der Hand, Hybrid-Food kombiniert das Beste aus zwei Welten und schafft damit kulinarische Köstlichkeiten. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und muss sich zwischen zwei Lieblingsgerichten nicht mehr entscheiden.

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Kreative Küche dank Food Pairing

Oft steht ein ausgeklügelter Plan dahinter: Beim sogenannten Food-Pairing wird wissenschaftlich untersucht, welche Lebensmittel geschmacklich zusammenpassen, um beispielsweise neues Hybrid-Food zu kreieren. Dabei kommen Paarungen heraus, die man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Beispielsweise haben Feigen und Basilikum ähnliche Aromen, ebenso wie Lammfleisch und Erdbeeren. Das Aromapaar Schokolade und Kaviar hätten wohl auch die wenigstens erwartet. Dank Food Pairing können neue interessante Rezepte entstehen, die uns allen noch viele kulinarische Abenteuer versprechen.

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