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Smoothie und grüner Smoothie

Herkömmliche Smoothies sind pürierte Obstdrinks. Bei den grünen Smoothies kommt ein Anteil an Gemüse hinzu, dessen grüner Blattfarbstoff Chlorophyll ihm Namen und Farbe gibt. Die drei Grundbestandteile sind je zur Hälfte Obst und Gemüse außerdem können je nach Geschmack als Flüssigkeit Wasser, Fruchtsaft, Milch, Buttermilch, Joghurt oder kalter Tee hinzugesetzt werden.

Bestandteile der grünen Smoothies

Der grüne Smoothie enthält Gemüsesorten mit grünen Blättern – wie

  • Salate,
  • Spinat,
  • Sellerie
  • oder Rucola.

Verfeinert wird die Mischung durch Kräuter, beispielsweise

  • Basilikum,
  • Petersilie
  • oder Löwenzahn.
Grüne Smoothies

Besonders gesund ist grünes Gemüse deshalb, weil es neben Vitaminen Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralien enthält. Außerdem helfen die Antioxidantien aus den grünen Blättern gegen freie Radikale. Neben Gemüse besteht der grüne Smoothie aus Obst. Beliebt sind Apfel, Banane oder Birne.

Eine wertvollere Ernährungsform?

Die Vor- und Nachteile pflanzlichen Essens in Form eines Smoothies liegen auf der Hand: Der grüne Smoothie enthält keine gekochten Bestandteile, kann also durch die Erhitzung auch keine Vitamine zerstören. Andererseits dient das Kochen dem Abtöten von Keimen. Im Verhältnis zu Gemüse in normalen Darreichungsformen ist der Smoothie eindeutig konsumierbarer. Auch das Zerkleinern der pflanzlichen Bestandteile hat jedoch nicht nur Befürworter.

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Einerseits erleichtert das Zerkleinern dem Körper in manchen Fällen die Verstoffwechselung. Andererseits gibt es Stoffe, die auch durch das Zerkleinern nicht besser aufgenommen werden. Wer sein Essen gut und lange kaut, ist im Hinblick auf das Pürieren kaum im Nachteil. Es mag aber ein Argument sein, dass in Zeiten des Schnellessens und wenig Kauens das Pürieren wichtige Inhaltsstoffe auch für Blitzesser zugänglicher macht.

Selbst gemachte und gekaufte Smoothies

Der selbst gemachte grüne Smoothie ist erfrischend und gesund. Ins Gegenteil kann sich seine Wirkung allerdings verkehren, wenn man ihn fertig kauft. Denn industriell gefertigte Smoothies sind Zuckerbomben. Da Obst genügend Fruchtzucker enthält, wäre zusätzlicher Zucker eigentlich nicht nötig. Dennoch ist Zuckerzusetzung der Preis, den man für das Nicht-Selbstmachen unter Umständen zahlt: In der industriellen Fertigung dient Zucker zur Haltbarmachung und er macht den Geschmack gefälliger.

Der selbst gemachte Smoothie ist dem gegenüber gesünder, weil man getrost auf Zucker oder andere Haltbarmacher verzichten kann. Er ist darüber hinaus schmackhafter, weil er individueller auf die eigenen Geschmacksbedürfnisse eingeht. Selbstgemachte Smoothies ohne zusätzlichen Zucker enthalten jede Menge wichtige Ballaststoffe und sind vitaminreich.

Grüne Smoothies

Grüner Smoothie im Vergleich zu Fruchtsaft

Etwas über 120 g Gemüse täglich nimmt der Deutsche durchschnittlich zu sich und liegt dabei bei nur etwa einem Viertel von dem, was Ernährungswissenschaftler empfehlen. So gesehen, ist der grüne Smoothie empfehlenswert, weil er jene Randschichten und Fasern bietet, die Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in hoher Konzentration enthalten. Ein klarer Vorteil dem Saft gegenüber.

Fazit

Praktikabilität:

Ein Smoothie ist einfacher auch mal zwischendurch zu trinken. Speziell im Sommer ist seine kühlende Eigenschaft ein weiterer Vorteil. Durch ihren Obstanteil sind Smoothies aber andererseits zu kalorienreich, um simple Durstlöscher zu sein.

Abnehmen:

Der grüne Smoothie als Wunderwaffe gegen zu viele Pfunde ist eher ein Marketing-Versprechen. Denn mit grünen Smoothies abzunehmen würde bedeuten, mindestens eine volle Mahlzeit durch einen Smoothie zu ersetzen – und damit wäre unter Umständen wieder Verzicht oder hungern angesagt. Für das Abnehmen über eine kalorienärmere Ersatz-Mahlzeit braucht man nicht unbedingt einen grünen Smoothie.

Unterschied zum Frucht-Smoothie:

Im Verhältnis zum herkömmlichen Frucht-Smoothie enthält der grüne Smoothie weniger Fruchtzucker und weniger Kalorien.

Gesundheitsaspekte:

Anstatt grüner Smoothies könnte man auch die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Zieht man vom Grüner-Smoothie-Hype die Heilsversprechen ab, bleibt, was immer schon gezählt hat: ein Mehr an Gemüse und Obst verbessern die Gesundheit und vermindern das Krankheits-Risiko. Um das zu erreichen werden täglich drei Portionen Gemüse (400g) und zwei Portionen Obst (250g) empfohlen. Letztlich ist der grüne Smoothie eine griffigere und bequemere Alternative zum simplen Gemüseessen – aber kein Wunderwerk.

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Kommentar
  • Ignacio Niblock
    Antworten

    Ahh! Endlich einen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema gefunden! Vielen lieben Dank! 🙂

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