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Meine Gene werden analysiert und es wird festgestellt, was ich vertrage und was ich nicht vertrage. Ich verändere daraufhin meine Ernährungsgewohnheiten. Sagt meine genetische Veranlagung genug Relevantes über meinen individuellen Stoffwechsel aus, sodass sich die veränderte Ernährung entscheidend auswirkt?

Möglichkeiten der Ernährungs-Genanalyse

Tatsächlich ist eine solche ernährungsbezogene Genanalyse jetzt möglich. Die Grundidee ist es, einem Ernährungsplan zu folgen, der die eigenen Eigenschaften berücksichtigt. Wir sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber unser Erbgut ist erstaunlich gleich. Es weicht von Mensch zu Mensch nur um 0,3 Prozent voneinander ab. Dieser eigentlich verschwindend geringe Unterschied hat große Folgen.

Ernährung nach Genen

Er ist dafür verantwortlich, dass zwei Personen haargenau das Gleiche essen können, bei der einen danach der Cholesterin-Spiegel zu stark ansteigt, bei der anderen aber gar nicht. Oder dass der eine durch den Kaffee Herzrasen bekommt, der andere nicht. Auch wie Fette oder Kohlenhydrate verwertet werden, ist sehr unterschiedlich. Dementsprechend nimmt der eine schneller zu und der andere kaum.

Beispiel Omega 3

Es gibt zahlreiche Inhaltsstoffe, die beim einen positiv wirken, beim anderen aber nicht die erhoffte Wirkung erzielen. Ein Beispiel, das dies besonders gut verdeutlicht, ist Omega-3. Das gilt als Cholesterinsenker und wird deshalb zum Teil als Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln eingenommen. Deren Einnahme, die bei vielen zu einer Verbesserung der Cholesterinwerte führt, kann bei einer bestimmten genetischer Disposition ins Gegenteil umschlagen. Die Ursache ist eine APOA1-Gen-Variante, die den positiven Effekt außer Kraft setzt. Eine Ernährungsanalyse fördert dies zutage.

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Individueller Ernährungsplan durch Nutrigenetik

Das Motto ist, sich nicht an allgemeinen Ernährungsplänen zu orientieren, sondern sich einen individuellen erstellen zu lassen. Dadurch erfährt man zudem mehr über sich und seine Anlagen und kann entsprechend leben. In diese Richtung geht die Forschungsdisziplin „Nutrigenetik“. Diese beschäftigt sich damit, wie Nähr- und Vitalstoffe vom Menschen verwertet werden. Dabei geht es insbesondere darum, wie diese vom Körper verarbeitet werden. Die Genanalyse mündet in einen maßgeschneiderten Ernährungsplan, der möglichen Problemen mit dem Stoffwechsel entgegen wirkt.

Calcium

Mehr oder weniger Kalzium?

Analysiert werden über 50 Gen-Variationen, aus denen ein Stärken-/SchwächenProfil für die eigene Ernährung abgeleitet wird. Entscheidend ist, aus diesen Faktoren ein für den Einzelnen stimmiges Gesamtkonzept abzuleiten. Beispielsweise kann sich ergeben, dass der Körper aufgrund bestimmter Stoffwechselprobleme mehr Kalzium als gewöhnlich braucht. Zugleich kann die Genanalyse aber zeigen, dass Kalzium aus Milchprodukten schädlich wäre. Also findet man heraus, welche anderen Nahrungsmittel verträgliches Kalzium enthalten. Das Ergebnis: Eine ernährungsbezogene Genanalyse kann nicht nur die Gesundheit verbessern, sondern auch dazu führen, dass Sie bis zu 2,5 Mal schneller abnehmen.

Vorteile der genbasierten Ernährungsanalyse

Die genbasierte Ernährungsanalyse bewertet etwa 1.100 Nahrungsmittel auf Verträglichkeit und ihren positiven Effekt auf den Organismus. Zentral ist dabei nicht nur der Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen. Auch arbeitet die Analyse heraus, wie der Körper durch die richtige Ernährung unterstützt werden kann, Schwermetalle, Pestizide oder Lösungsmittel abzubauen. Die Analyse gibt zudem Antworten auf zahlreiche andere Fragen, die die Gesundheit betreffen:

  •  Wie schnell und wie gut ist der Körper in der Lage, Koffein zu verarbeiten?
  • Welche Ernährung ist für die Gesundheit der Gelenke gut?
  • Wie hoch ist der Bedarf an Eisen bzw. welche eisenhaltigen Lebensmittel wären zu meiden?

Ernährung: Vom Allgemeinen zum Individuellen

Ernährungsexperten geben allgemeine Ernährungstipps: wenig Zucker oder wenig Salz soll man zum Beispiel zu sich nehmen. Denn Salz erhöht beispielsweise den Blutdruck und kann damit in der Folge mitverantwortlich für einen Schlaganfall oder Herzkrankheiten sein. Doch tatsächlich wirkt sich der erhöhte Salzkonsum nur bei etwa einem Drittel der Bevölkerung aus. Das liegt daran, dass diese Personen über eine bestimmte genetische Disposition verfügen, die den Bluthochdruck begünstigt. Alle anderen könnten viel Salz zu sich nehmen, ohne dass ihr Blutdruck entscheidend steigen würde.

Salz

Fazit zur Nutrigenetik

Die Nutrigenetik wird Zug um Zug allgemeine Ernährungsregeln ablösen und zu einer individuelleren Ernährung führen. Das kann die Gesundheit verbessern und das Abnehmen erleichtern. In jedem Fall wird dadurch ein bewussterer Umgang mit den eigenen Ernährungsgewohnheiten erfolgen.

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