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Unser Körper benötigt Kohlenhydrate, denn sie sind ein sehr guter und zuverlässiger Energiespender. In Lebensmitteln sind Kohlenhydrate in Form von Stärke oder Zucker enthalten. Dabei unterscheidet man Einfachzucker (Frucht- oder Traubenzucker), Zweifachzucker wie Milch-, Malz oder Kristallzucker und Mehrfachzucker. Letzterer ist in Form von Stärke in Kartoffeln, Nudeln oder Brot enthalten.

Gute Kohlenhydrate sind gesund

Fehlen unserem Körper dauerhaft Kohlenhydrate, kann das gefährlich werden. Trotzdem sind Kohlenhydrate als Dickmacher verschrien. Denn Kohlenhydrate lassen unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen. Der Körper produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel kurz darauf wieder absenken zu lassen. Experten vermuten, dass genau dieser Prozess zu Fetteinlagerungen führt, was bei einer Diät nicht gerade förderlich ist. Außerdem bekommt man Heißhungerattacken.

Darum stehen Kohlenhydrate in vielen Diäten nur in Maßen auf dem Programm. Gesund hingegen sind vor allem die sogenannten komplexen Kohlenhydrate, die in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten sind. Diese „guten“ Kohlenhydrate müssen erst vom Körper aufgespalten werden, sodass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Das Hungergefühl kehrt erst viel später zurück.

Eiweißbrot enthält mehr Fett und Kalorien

Seit einiger Zeit findet man in den Bäckereien und Supermarktregalen sogenannte Eiweißbrote. Darin ist der Anteil der Kohlenhydrate deutlich herabgesenkt, oft liegt der Wert unter zehn Prozent. Das Brot enthält aber deutlich mehr pflanzliche Proteine (bis zu 25 Prozent). Dafür sorgen Weizen-, Soja- oder Lupineiweiße. Aber Achtung: Damit das Brot trotz weniger Kohlenhydrate nicht auseinanderfällt, braucht es mehr Fette. Darum ist der Fettanteil bei Eiweißbrot laut Verbraucherzentrale NRW bis zu zehnmal so hoch wie bei normalem Brot. Eine Schnitte Eiweißbrot enthält außerdem mehr Kalorien: Normales Brot kommt auf etwa 220 Kalorien pro 100g, Eiweißbrot enthält an die 250 Kalorien.

Eiweißbrot selber backen

Für Diätprogramme wie „Schlank im Schlaf“, David Kirschs „New York Body Plan“ oder die „Atkins Diät“ sind Eiweißbrote trotzdem gut geeignet. Darum geht es wie warme Semmeln über die Ladentheke – und ist nicht gerade günstig. Wer den Trend ausprobieren möchte, kann sich Eiweißbrot auch zu Hause backen:

Vollkornbrot mit Quark

In einer großen Schüssel werden alle Zutaten zu einem Teig verknetet:
300 Gramm Magerquark, 5 Eier, 50 g Weizenkleie, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g geschrotete Leinsamen, 1 Päckchen Backpulver und ein gestrichener Teelöffel Salz. Der Teig wird in einer gut gefetteten Kastenform bei 170° C eine Stunde lang ausgebacken.

Rezept gesehen bei: www.sixpackcode.de

Low Carb birgt Gesundheitsrisiken

Allerdings sollte man es mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate nicht übertreiben. Denn in einer US-amerikanischen Studie wurde nachgewiesen, dass sich der vollständige Verzicht auf Kohlenhydrate negativ auf das Gehirn auswirken kann. Viele Teilnehmer verfügten über eine geringere Gedächtnisleistung. Außerdem hatten die Probanden eine schlechtere Reaktionszeit. Außerdem stehen diese Diätprogramme im Verdacht, Herzprobleme auszulösen.

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Zeige 2 Kommentare
  • Peter
    Antworten

    Dauerhaft auf KH zu verzichten ist quasi fast unmöglich, da selbst Gemüse (Obst sowieso) und auch viele Milchprodukte wie Quark oder Joghurt (durch die Laktose) einen geringen KH-Anteil besitzen. Daher wäre es schön, wenn „vollständiger Verzicht“ etwas ausführlicher erklärt wäre. Sind weniger als 50 g KH am Tag schon ein vollständiger Verzicht? Denn das wäre in meinen Augen ein Wert, der schon sehr niedrig wäre. Wer darunter bleiben will, kann ja den ganzen Tag fast nur noch Proteinshakes, Fleisch und bestimmte Käsesorten (und Öle) zu sich nehmen. Fast alles andere beinhaltet – wie gesagt ja bereits eine geringe Menge an KH.

    Dass Konzentrationsvermögen/Gedächtnis bzw. auch körperliche Leistung bei einer dauerhaft stark reduzierten Zunahme von KH leiden, ist nachvollziehbar. Denn KH liefern in erster Linie dem Körper seine Energie. Verweigert man ihm diese, muss er die Energie woanders herholen (Stichwort: Ketose). Das ist aber aufwendiger und langwieriger und der Körper muss das erst „lernen“.

    Wer also „Dampf“ braucht (z.B. Sport oder andere anstrengende Tätigkeiten), kann diese am besten durch die gezielte Zufuhr von (guten) KH gewinnen.

    Insgesamt ist meine Meinung aber:
    Wir essen heutzutage zu viele und vor allem zu viele von den falschen KH.

  • Sixpack Ernaehrung
    Antworten

    Oh wow! Das wusste ich noch garnicht, großes Dankeschön für diesen tollen Artikel!

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