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Wie funktioniert Waldbaden?

Alle Sinne sind gefragt: Die vielfältigen Geräusche des Waldes hören, Licht, Schatten und Farben sehen, den weichen Boden unter den Füßen spüren oder die raue Rinde eines Baumes, den Duft der Blüten und der Blätter genießen, und vielleicht sogar an saftigen Beeren kosten. Hauptsache, man lässt sich einfach treiben.

Beim Waldbaden gibt es keine festen Abläufe. Jeder Waldbadende bewegt sich intuitiv und spontan durch den Wald. Es spricht auch nichts dagegen, sich einfach an einer einladenden Stelle niederzulassen und dort zu bleiben. Und wem nach einem Nickerchen ist, dem sei auch das gestattet.

Shirin-yoku: Waldbaden für die Gesundheit

Beim Waldbaden geht es darum, die Natur des Waldes in all ihren Facetten wahrzunehmen. In Japan ist das Waldbaden schon seit Langem etabliert. Dort heißt es Shirin-yoku, was übersetzt so viel wie „Waldluftbad“ bedeutet. Das japanische Landwirtschaftsministerium unterstützte bereits in den 1980er-Jahren ein Forschungsprogramm, das die medizinische Wirkung des Waldbadens untersuchte. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass ein Aufenthalt im Wald einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Genesung hat.

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Positive Effekte des Waldbadens

Es ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein Waldbad in einem europäischen Mischwald die gleichen Effekte erzeugt wie in einem japanischen Wald. Während in Japan teils ein subtropisches Klima herrscht und viele Zedern-, Lerchen- und Pinienwälder stehen, dominieren Eichen, Buchen, Kiefern und Birken unsere Wälder. Das Waldbaden entwickelt sich in Deutschland trotzdem immer mehr zum Wellness-Trend. Schließlich berichten viele Waldbadende von positiven Auswirkungen:

Immunsystem

Bäume geben verschiedene Duftstoffe ab, die wir bei einem intensiven Waldbad einatmen. Professor Quing Li aus Japan konnte nachweisen, dass dadurch mehr Abwehrstoffe im Körper gebildet werden. Die vermehrten Killerzellen waren sogar noch sieben Tage später im Blut messbar.

Blutdruck

Bei verschiedenen Studien aus Japan zeigten Menschen während und nach einem Waldbad niedrigere Blutdruckwerte. Ein zentraler Aspekt für die allgemeine Gesundheit eines jeden Menschen.

Entspannung

Ein ruhiges und langsames Waldbad bietet Körper und Geist Entschleunigung. In japanischen Tests sank der Cortisolspiegel bei Probanden ab. Ein deutliches Zeichen für Stressreduktion.

Wohlbefinden

Forscher an der Derby University haben aus bestehenden Studien abgeleitet, dass Kontakt zum Wald das Wohlbefinden spürbar steigern kann. Ein Aufenthalt in der Natur setzt Glückshormone frei und reduziert Ängste.

Kreativität

Eine Studie des Psychologie-Professors David Strayer aus Utah zeigte, dass die Teilnehmer nach drei Tagen in der Natur ohne jegliche moderne Technologie ihre Fähigkeiten in der kreativen Problemlösung um 50 Prozent steigerten.

Genesung

Die Natur scheint auch die Genesung zu beschleunigen. Studien des Architektur-Professors Dr. Roger Ulrich gaben schon Mitte der 1980er-Jahre Hinweise darauf, dass selbst der Blick aus dem Fenster in eine grüne Umgebung die Rekonvaleszenz von Krankenhauspatienten beschleunigte. Sogar Naturfotos im Krankenzimmer hatten bereits positive Effekte.

Gute Gründe, das Waldbaden einfach auszuprobieren. Wer Waldbaden möchte, kann das jederzeit tun. Schließlich gibt es in Deutschland die schöne Regel, dass der Wald stets für alle Menschen zugänglich sein muss – selbst Privatwälder. Auch das Wetter muss kein Hindernis sein. Spezielle Wetterlagen können das Waldbaden sogar noch intensivieren. Zunehmend findet man auch ausgebildete Coaches für das Waldbaden, die ein geführtes Waldbad anbieten.

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