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1. Lange kauen

In der Ruhe liegt die Kraft – eigentlich. Aber wir essen zu schnell und zu hektisch und belasten damit den Darm. Denn Magen und Darm sind darauf angewiesen, dass das Essen sorgfältig und lang anhaltend vorgekaut wird. Bis zu fünfzigmal Kauen wäre das Optimum, für Schnellesser unvorstellbar. Erst so wird aber die Nahrung zu einem für den Darm leicht verdaulichen Brei zerkleinert. Dabei spaltet der Speichel schon im Mund die Kohlenhydrate auf.

Der Nebeneffekt: Wer ausführlich kaut, isst langsamer und damit weniger – und spart überflüssige Kalorien. Denn erst nach etwa 15 Minuten stellt sich ein Sättigungsgefühl ein, das man unterläuft, wenn man alles hastig hinunterschlingt. Der Speichel zerlegt die Nahrung in ihre Bestandteile. Zum Beispiel entzieht er dem Obst den Fruchtzucker, wodurch dieser später die Dünndarmwand durchdringen kann. Wäre das nicht der Fall, würde im Darm schädlicher Alkohol gären und Komplikationen verursachen.

Wie Sie sich ernähren müssen, um den Darm zu unterstützen, erfahren Sie ergänzend auch in diesem Ernährungs-Artikel.

2. Ballaststoffe aufnehmen

Apropos Obst: Es enthält wie Gemüse und Vollkornprodukte wasserbindende Ballaststoffe. Diese sorgen dafür, dass der Stuhl nicht zu hart wird und flexibel den Darm passieren kann. Ballaststoffe fördern auf diese Weise die Aktivität des Darms.

Tipp: Die meisten Ballaststoffe (und Vitamine!) sitzen direkt unterhalb der Schale. Darum sollte man Obst ungeschält essen, aber wegen möglicher Pestizide vorab gut unter lauwarmem Wasser abwaschen.

3. Bequem und langsam essen

Wer bequem im Sitzen isst, verhindert in jedem Fall, dass unter widrigen Umständen der Brei, der auch bereits die Magensäure enthält, vom Magen zurück in die Speiseröhre läuft. Die bequeme aufrechte Haltung korrespondiert gut mit dem entspannten, langsamen Kauen.

Darmgesundheit

4. Reichlich trinken

Viel trinken ist gut, aber nicht zu den Mahlzeiten. Denn dadurch würde sich der Speisebrei verdünnen und die reguläre Verdauung behindern. Zwei bis drei Liter Wasser, Kräutertee oder Saftschorle täglich sind das richtige Maß. Das Wasser verdünnt körpereigene Säuren und wirkt entschlackend auf Zellen und Gewebe.

5. Giftstoffe meiden

Auch kleine Sünden schaden dem Darm – leider. Konsum-Schadstoffe wie Alkohol, Nikotin, Koffein, zu scharfe oder zu fette Speisen sind zu vermeiden, ebenso zu viele Zitrusfrüchte auf einmal. Temperaturmäßig sollten alle Extreme gemieden werden – das heißt, die Speisen dürfen weder zu kalt noch zu heiß sein. Ebenso sollte Geräuchertes, Gesalzenes oder Gepökeltes nur dosiert gegessen werden, weil Salz und die Bestandteile des Räucherns Magenkrebs fördern können.

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6. Viel Bewegung

Bewegung und Verdauung bilden ein dynamisches Tandem. Nicht nur der Kreislauf wird angeregt, auch die Intensität der Verdauung wird beschleunigt. Spannen wir etwa beim Sport die Bauchmuskulatur an, erhöht sich der Druck unter der Bauchdecke. Dadurch dehnt sich die Lunge und drückt ebenfalls – in diesem Fall von oben – auf den Magen. Der Druck von vorne und oben führt dazu, dass die Nahrung schneller transportiert wird.

7. Nicht versauern

Das Gleichgewicht zwischen sauer und basisch im Körper wirkt sich positiv auch auf die Verdauung aus. Übersäuert der Körper, was bei der modernen Wohlstandslebensweise oft der Fall ist, können sich zum Beispiel Hefepilze bilden und Erkrankungen begünstigen. So kann der Darm beispielsweise von Schmarotzern besiedelt werden, was sich negativ auf die Verdauung auswirkt.

8. Nachts den Darm in Ruhe lassen

Der Darm sollte nachts zur Ruhe kommen und nicht mehr belastet werden. Deshalb sollte spätes Essen vermieden werden.

9. Vitaminreiches Essen

Wer A sagt, muss auch B sagen – geht es um Vitamine, ist aber noch mehr wichtig: Die Kopplung der Vitamine A, C und E nämlich ist gut für den Magen und seine Regeneration.

Vitamin-A-haltige Lebensmittel sind zum Beispiel Grünkohl, Spinat, Rucola, Karotten, Süßkartoffeln, Aprikosen, Gouda, Ei und Thunfisch.

Vitamin-C-haltige Lebensmittel sind neben Zitrusfrüchten wie Zitronen und Orangen auch Äpfel und Bananen, Kiwis und Johannisbeeren, außerdem Gemüse wie Rosen- und Grünkohl, Brokkoli, Spinat und Paprika.

Vitamin-E-haltige Lebensmittel sind zum Beispiel Nüsse oder Oliven. Auch Olivenöl, Weizenkeimöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl enthalten viel Vitamin-E.

Wie Sie sich ernähren müssen, um den Darm zu unterstützen, erfahren Sie ergänzend auch in diesem Ernährungs-Artikel.

Gesunder Darm

10. Von Verdauungsenzymen profitieren

Oft sind es die kleinen Helferlein, die in unserem Körper Wunder wirken. Enzyme innerhalb des Stoffwechsels gehören dazu: Sie bauen Eiweiß ab und verbessern die Blutzirkulation in den kleinsten Blutbahnen. Als Verdauungsenzyme sind sie ebenfalls unersetzlich für einen funktionierenden Darmtrakt. Mit dem Alter nimmt ihre Anzahl auf natürlichem Weg ab und durch eine beeinträchtigte Verdauung kommt es zu Übersäuerung. Um dies zu bekämpfen, ist die Einnahme tierischer und pflanzlicher Enzyme eine gute Möglichkeit.

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