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Kochen, duschen, waschen. Im Alltag wird ständig Feuchtigkeit produziert. In einem Vierpersonenhaushalt sogar an die zwölf Liter pro Tag in Form von Wasserdampf. Dadurch kann schädlicher Schimmel entstehen. Aber auch das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden kann darunter leiden. Die Lösung heißt schlicht: gut Lüften!

Wie viel gelüftet werden muss, hängt stark von dem Gebäude ab. In alten Häusern brauchte man sich nicht allzu viele Gedanken um das Lüften zu machen, denn die undichten Fugen und Ritzen rund um die alten Holzfenster haben das auf natürliche Weise selbst erledigt. Heutzutage sind Häuser und Wohnungen viel besser isoliert, um Wärmeverluste zu vermeiden und Energie zu sparen. Damit die Raumluft ausreichend getauscht wird, muss man nun selber ein wenig nachhelfen.

Stoßlüften: Frischluft für alle

Das Bundesministerium für Umwelt empfiehlt, mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten zu lüften, im Sommer sogar bis zu einer halben Stunde pro Lüftungseinheit. Dabei reicht es nicht aus, die Fenster auf kipp zu stellen, einen vollständigen Lufttausch erzielt man am besten beim sogenannten Stoßlüften: Öffnen Sie die Fenster in einem Raum vollständig und sorgen Sie zusätzlich für Durchzug. Gerade wenn Sie beim Baden oder Wischen viel Luftfeuchtigkeit produziert haben, sollten Sie die feuchte Luft aus den Räumen lassen. Beim Kochen am besten immer die Küchentür geschlossen lassen, damit die Feuchtigkeit nicht in den Rest der Wohnung zieht. In Räumen, in denen Sie Wäsche trocknen, sollte noch etwas häufiger gelüftet werden.

Tipp: Mit dem Lüften sollte man gleich morgens beginnen: Lüften Sie nach dem Aufstehen Ihr Schlafzimmer kräftig durch. Darüber freut sich nicht nur Ihr Vermieter, Sie starten auch mit viel mehr Energie in den Tag.

Lüften

Weniger Schadstoffe dank Zimmerpflanzen

Auch Zimmerpflanzen können die Qualität der Raumluft deutlich verbessern. Sie nehmen nämlich Schadstoffe auf. Dazu gehört beispielsweise Formaldehyd, das viele Möbel absondern. Auch Schadstoffe aus Teppichen oder Raumfarbe können von verschiedenen Pflanzen gemindert werden. Die Forschungsreihe NASA Clean Air Study hat sich genauer mit diesem Phänomen befasst, um herauszufinden, ob die Luft in Raumstationen durch Pflanzen gereinigt werden kann.

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Zu den Top-Luftreinigern aus der Studie gehören:

  • Birkenfeige (Ficus Benjamina)
  • Efeutute
  • Strahlenaralie
  • Grünlilie
  • Drachenbaum
  • Blattfahne (Friedenslilie)

Kakteen hingegen verbessern die Raumluft kaum.

In Räumen, in denen geraucht wird, sind Zimmerpflanzen ebenfalls sehr hilfreich, da sie auch Nikotin aus der Luft aufnehmen.

Kleiner Fakten-Check:

Während des Schlafs gibt ein Mensch 40 bis 50 Gramm Feuchtigkeit pro Stunde ab, bei schwerer Arbeit bis zu 300 Gramm. Eine Maschine geschleuderte Wäsche verbreitet pro Stunde 50 bis 200 Gramm Feuchtigkeit, eine Topfpflanze hingegen gerade mal 5 bis 15 Gramm.

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