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Was macht uns aus? Oftmals unsere Werte – ohne dass wir uns groß Gedanken darüber machen. Diese verbinden sich als Summe unserer grundlegenden Überzeugungen zu einem Wertesystem. So prägen sie unser Leben eher im Stillen. Es sind jene Überzeugungen, die uns und anderen zeigen, was uns wichtig ist. Geprägt sind sie durch unsere Erziehung. Weiter gefestigt werden Werte durch das, was wir tun und in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen. Vor allem die Personen, die Vorbilder für uns waren oder sind, beeinflussen uns.

Erleichtern oder erschweren Werte unser Leben?

Werte oder Wertvorstellungen als Teil unseres Charakters beeinflussen unsere Entscheidungen – und wie wir entscheiden, das zapft unsere Lebensenergie an oder verstärkt sie. Es gibt immer etwas zu entscheiden, das von unseren Zielen abhängt. Welche Ziele wirklich zu uns passen, das sagen uns aber erst unsere Werte.

Denn wenn wir in der Lage sind, Ziele und Werte miteinander in Einklang zu bringen, schöpfen wir Energie daraus.

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Werte im Einklang

Manchmal ist eine Situation aber gar nicht so klar und eindeutig, dass wir etwas ganz einfach in Einklang miteinander bringen können. In uns widerstrebende Werte verbrauchen viel Energie, bis wir zu einem Ergebnis kommen.

  • Es gibt Lebensentscheidungen, die wir jahrelang vor uns her schieben.
  • Manchmal kommen wir vielleicht überhaupt nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis oder es dauert zu lange, etwas zu entscheiden.
  • Vielleicht befinden wir uns in einer Art Endlosschleife oder zumindest in einer Entscheidungsschleife, die sich zu oft wiederholt.

All das zehrt und kostet Kraft.

Beispiele

Beispiel 1: Werte prägen unser Handeln

Ein Beispiel: Sie wollen ein Auto kaufen. Dann geht es zunächst um bestimmte Eigenschaften dieses Autos, wie Bequemlichkeit, Schnelligkeit oder Verbrauchswerte. Aber das Auto sollte auch unserem Wertesystem entsprechen. Nehmen wir an, Sie sind umweltbewusst, dann könnten Werte wie

  • Achtsamkeit,
  • Idealismus,
  • Nächstenliebe,
  • Rücksichtnahme,
  • Verantwortlichkeit oder
  • Weitsicht

ins Spiel kommen. Wie wurde das Auto produziert? Sind seine Verbrauchswerte gering? Wie hoch sind der C02-Verbrauch beim Fahren und der C02-Ausstoß bei der Produktion? Sollte es ein Hybrid oder ein E-Auto sein? Wäre ein Kleinwagen für die Strecken, die ich fahre, ausreichend? All dies sind Fragen, die sich um das Produkt und die Ziele drehen, die ich festgelegt habe.

Orientierung durch Wertvorstellungen

Viele Fragen! Doch was ist die Antwort? Erst die Werte setzen die Prioritäten im Fragengewirr. Denn wenn ich mir im Klaren darüber bin, was ich übergeordnet will, kann ich positiv entscheiden. Wenn ich also meinen Wert hoch halte, verantwortlich für die Umwelt zu handeln, könnte es ein E-Kleinwagen werden. Aber was wäre, wenn ich zusätzlich ein anderes Ziel hätte, zum Beispiel in kürzester Zeit eine lange Strecke zurücklegen zu können? Der Wert, effizient zu sein, könnte mit meinem Wert, verantwortlich zu agieren, kollidieren. Die Klärung solcher Fragen kann mitunter Energie kosten, die mir woanders fehlt.

Beispiel 2: Der Unterschied zwischen Zielen und Werten

Was ist der Unterschied zwischen Zielen und Werten? Ich setze mir zum Beispiel das Ziel, dieses Jahr 20 Prozent mehr Geld zu erwirtschaften, als im letzten Jahr. Um das zu erreichen, müsste ich viel mehr arbeiten, könnte mich aber weniger um meine Familie kümmern. Das Ziel „mehr Geld“ würde dann mit dem Wert „Familiensinn“ kollidieren. Vielleicht auch mit anderen Werten wie „Selbstlosigkeit“, „Besonnenheit“ oder „Dankbarkeit“. Nämlich dann, wenn ich nur noch arbeite und meinen Liebsten nicht mehr das geben kann, was sie an Zuwendung von mir möchten – und ich mir auch von ihnen wünsche.

Davon ausgehend könnte ich sogar mein Ziel „mehr Geld“ infrage stellen. Ich müsste mich nur fragen: „Was ist mir wirklich wichtig? Oder anders formuliert: „Was muss ich dafür tun, dass ich so viel mehr Geld hätte und macht mich das zufrieden – gemessen an meinen Wertvorstellungen?“ Vielleicht würde ich darauf kommen, dass ich aus meinen Finanzen mehr herauszuholen ist, wenn ich sparsamer wäre.

Unzufriedenheit kostet Energie

Es könnte also sein, dass ich über all das nicht nachgedacht habe und tatsächlich 20 Prozent mehr Geld zur Verfügung hätte, weil ich in diesem Jahr sehr viel mehr gearbeitet habe. Hinterher spüre ich aber, dass dieses Ziel erreicht zu haben, mich nicht glücklich gemacht hat. So sind bestimmte Werte für mein Lebensglück vielleicht doch wichtiger als die Erfüllung von Zielen, die nicht zu meinen Werten passen. Gegen meine Werte und dadurch unglücklich zu leben, würde mich in diesem Fall Lebensenergie kosten. Von der Anstrengung des Mehraufwands an Arbeit ganz zu schweigen.

Klare Werte für ein zufriedenes Leben

Was folgt daraus? Scheuen Sie sich nicht davor, sich die Frage zu stellen, welche Ziele zu Ihnen passen. Wäre es also zum Beispiel wichtiger ein schnelles Auto oder ein umweltfreundliches Auto zu fahren? Ein paar Fragen, die Sie sich vorher stellen, können dies gemäß Ihrer Wertvorstellungen klären. Damit schaffen Sie einen Rahmen, um weitere Details zu klären. Wenn die Entscheidung gefallen ist, sind damit alle offenen Fragen zum Thema „Autokauf“ geklärt.

Es gibt dann nichts mehr, das im Hintergrund gärt und Ihnen Energie raubt. Wer im Einklang mit seinem Wertesystem lebt, nutzt seine Lebensenergie richtig und schöpft daraus Zufriedenheit. Denn die vorhandene Lebensenergie wird sinnvoll eingesetzt.

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